Teilen lernen
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Wenn du dir wünschst, dass dein Kind lernt, zu teilen, dann beginnt das nicht bei der Geste, sondern bei dem Gefühl. Ein Teil davon ist, zu zeigen, dass genug da ist.
Anstatt: "Dafür haben wir kein Geld" könntest du sagen: "Dafür möchte ich unser Geld gerade nicht ausgeben." - Das eine klingt nach Mangel, das andere nach Entscheidung.
Anstatt: "Du kriegst keinen Keks mehr" könntest du sagen: "Kekse sind nur ein Teil einer gesunden Ernährung. Wenn du noch Hunger hast, können wir Obst schneiden." - Das zeigt, dass "Nein" auch Fürsorge bedeuten kann.
Anstatt: "Das liegt dann sowieso nur rum" könntest du sagen: "Wir haben so viel - könntest du etwas daraus bauen, das so ähnlich aussieht?" - Damit öffnest du Raum für Kreativität, statt ihn mit Enttäuschung zu füllen.
Anstatt: "Womit hast du dir das verdient?" könntest du sagen: "Lass uns das auf eine Wunschliste packen." - So lehrst du Geduld, ohne das Gefühl, sich beweisen zu müssen.
Anstatt: "Wir müssen sparen" könntest du sagen: "Man weiß die Dinge mehr zu schätzen, wenn man sie sich eine Weile wünscht." - Denn es geht nicht darum, alles zu haben. Es geht darum, zu sehen, was wir besitzen.
Natürlich passt das nicht zu jeder Situation, nicht zu jeder Familie. Nichts davon soll Armut klein reden. Doch manchmal verändert sich etwas Grundlegendes, wenn wir den Blick von dem lösen, was fehlt - und ihn auf das richten, was da ist.
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