Tipps zur Kita-Eingewöhnung
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Dass die Kita-Eingewöhnung läuft, erkennt man nicht daran, dass ein Kind nicht weint. Entscheidend ist, auf diese 11 Dinge zu achten:
Vorbereiten:
Lest Bücher über Kitas, geht am Gebäude vorbei, sprecht darüber, was die Kinder dort so machen. Erwähne zu Hause die Namen der Fachkräfte oder der anderen Kinder.
Einbeziehen:
Ihr könnt gemeinsam die Tasche und die Brotdose aussuchen oder überlegen, wie sie gefüllt werden soll.
Ein Abschiedsritual:
Das schenkt Sicherheit. Abschiedsschmerz darf da sein. Die Aufgabe als Fachkraft ist es, während der Eingewöhnung eine Beziehung zum Kind aufzubauen - nur so kann sie es dann wirklich beruhigen und trösten.
Passiv und präsent sein:
Verhältst du dich eher passiv, gibt das den Fachkräften die Gelegenheit, eine Beziehung zum Kind aufzubauen. Gleichzeitig braucht es deine Präsenz als "sicherer Hafen", damit sich das Kind sicher fühlt und zu dir kommen kann, wenn es dich braucht.
Mit den Fachkräften austauschen:
Damit kannst du ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Das spürt auch das Kind und fühlt sich dadurch sicherer. Sie sind Expert/innen für Kinder, du Expert/in für dein Kind.
Dein Warum kennen:
Es kann sich positiv auswirken, wenn du klar hinter der Entscheidung stehst, das Kind einzugewöhnen - ist allerdings nur einer von vielen Faktoren.
Etwas Vertrautes einpacken:
Das könnte ein Kuscheltier, ein T-Shirt von Mama oder Papa oder auch Familienfotos sein.
Weitere Veränderungen vermeiden:
Nicht immer möglich, aber es kann hilfreich sein, weitere größere Veränderungen, wie beispielsweise einen Umzug, während der Eingewöhnungszeit zu vermeiden.
Dem Kind etwas zumuten, ohne es zu überfordern:
Lasst das Kind ankommen, gebt ihm die Zeit, die es benötigt. Eine überstürzte Eingewöhnung kann zur Folge haben, dass das Kind noch lange Schwierigkeiten haben wird, sich wohlzufühlen.
Flexibel bleiben:
Das heißt, immer wieder zu schauen: Was braucht das Kind? Zeit? Menschen, die ihm mehr zumuten? Es auffangen? Einen Schritt zurück? Oder ist es die falsche Kita für das Kind und es braucht ganz neue Pläne?
Du kannst nicht alles kontrollieren:
Bei einer Eingewöhnung hast du vieles nicht in der Hand. Es ist okay, wenn dein Kind länger braucht. Wenn der Umgang anders ist als zu Hause. Wenn die Regeln anders sind. Es ist nicht okay, wenn Kinder schlecht behandelt werden!
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