Wie erkenne ich Gewalt in Kitas und schütze mein Kind?

Wie erkenne ich Gewalt in Kitas und schütze mein Kind?

Eine grobe Zusammenfassung dazu, wie ihr eure Kinder schützen könnt. Denn zwei Dinge sind wahr: Es gibt supertolle Kitas und es gibt Gewalt in Kitas.

Wie kann ich mein Kind schützen?

Diese Übersicht dient zur Orientierung, nicht als Checkliste. Auch mit liebevollen, fachlich starken Fachkräften können Kinder zeitweise schwierige Kita-Phasen haben, aus unterschiedlichen Gründen.

Kita-Alltag beobachten:
Umgangston: liebevoll oder genervt?
Eltern: willkommen oder unerwünscht?
Türgespräche: Verbindung oder Schweigen?
Erzählungen: Wertschätzend oder abwertend?

Nachfragen und Hinhören:
Wie wird mit Trennungsschmerz umgegangen?
Wie sprechen Fachkräfte über dein Kind und über andere Kinder?
Essen: "Gibt es Druck, Zwang, Beschämung?

Bei Herausforderungen:
Spürst du eher: "Wir schauen gemeinsam, um dem Kind zu helfen" oder "Ihr Kind ist schwierig - wir müssen hart sein und sie auch."
Wird das Kind auch aus einer wertschätzenden Perspektive gesehen oder nur abgestempelt?

Dein Kind beobachten:
Wie geht es ihm nach der Kita?
Was erzählt es?
Spielt es belastende Situationen nach?
Nachfragen:
"Wann bekommen Kinder in der Kita Ärger?"
"Werden Kinder angeschrien?"
"Was passiert, wenn ein Kind etwas nicht essen möchte?"

Dein Kind vorbereiten:
Wenn dein Kind zuhause Halt und Liebe als normal erlebt, merkt es, wenn etwas in der Kita falsch läuft. Du kannst ihm auch klar sagen, was nicht okay ist: Beleidigungen, Gewalt oder Grobheit, Essenszwang, Ausgrenzung oder Auslachen.

Realistisch bleiben:
Kita ist kein Einzelsetting nur für ein Kind. Fachkräfte können nicht auf jeden Wunsch individuell eingehen und es gehört zu ihren Aufgaben, auch Grenzen zu setzen und die ganze Gruppe im Blick zu behalten. Auch sie sind Menschen und machen Fehler. Es ist völlig okay, wenn Fachkräfte Dinge anders machen als die Eltern. Kinder dürfen verschiedene Menschen und Settings kennenlernen.

Alarmzeichen beim Kind:
starker Rückzug, Wesensveränderung
plötzlich aggressives Verhalten
häufige Bauch- oder Kopfschmerzen
Angst vor bestimmten Personen oder Situationen

 

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